Eine einzelne Liquiditätsplanung ist eine Prognose — und Prognosen irren. Interessant wird es, wenn man Varianten vergleicht: Was passiert, wenn der Großkunde später zahlt? Wenn die Investition vorgezogen wird? Szenarien beantworten diese Fragen, ohne die Basisplanung zu zerstören.
Mit Szenarien arbeiten
- 1Basis aufbauen
Der Base Case entsteht aus den Plan-Zeilen je Konto und Monat — gespeist aus DATEV-Ist-Werten und Banksalden statt aus Schätzungen.
- 2Varianten ableiten
Optimistische und pessimistische Varianten sowie eigene Szenarien setzen auf der Basis auf — geändert wird nur, was sich im Szenario unterscheidet.
- 3Nebeneinander vergleichen
Die Szenarien stehen direkt nebeneinander: Wo trennt sich der Verlauf, wann wird ein Engpass kritisch, welche Entscheidung verschiebt die Kurve?
Für Kanzleien ist der Szenarienvergleich das Beratungsformat schlechthin: Statt einer Zahl diskutieren Sie mit dem Mandanten Handlungsoptionen — belegt mit denselben Ist-Daten.
Das bringt es Ihnen
- Entscheidungen werden am Vergleich sichtbar, nicht am Bauchgefühl.
- Szenarien teilen sich die Datenbasis — kein Excel-Kopieren, kein Drift.
- Engpässe zeigen sich mit Vorlauf, solange Gegensteuern noch möglich ist.