Die Erinnerungs-E-Mail landet zwischen zwanzig anderen und wird abends gelesen — die Reservierung war mittags, der Termin ist vorbei. No-Shows und verpasste Antworten entstehen selten aus Absicht, meistens aus Vergessen. Eine SMS dagegen erscheint direkt auf dem Sperrbildschirm. Das Modul SMS & WhatsApp gibt Betrieben genau diesen kurzen Draht zum Kunden — heute als SMS, aus der Plattform heraus, sauber protokolliert.
Warum der zweite Kanal so viel ausmacht
E-Mail bleibt der richtige Kanal für alles Ausführliche. Aber wenn es auf Stunden ankommt — die Erinnerung am Tag vor dem Besuch, die kurzfristige Rückmeldung —, dann zählt, dass die Nachricht gelesen wird, bevor es zu spät ist. Die SMS ersetzt die E-Mail nicht, sie ergänzt sie: der Kanal, der aufs Handy durchdringt. Und weil der Versand in der Plattform läuft und nicht auf dem privaten Diensthandy, gehört die Kundenkommunikation dem Betrieb — protokolliert und teamfähig statt verstreut.
Was das Modul heute kann
Der Versand läuft über einen etablierten SMS-Provider (Twilio) — zuverlässige Zustellung, ohne dass Sie sich um Gateways kümmern. Drei Wege führen zur Nachricht:
- 1Automatische Reservierungs-Erinnerungen
Ist das Modul gebucht, nutzen die Reservierungs-Erinnerungen den SMS-Kanal automatisch mit. Hinterlegt ein Gast bei der Online-Reservierung eine Handynummer, geht die Erinnerung zusätzlich zur E-Mail als SMS raus — ohne dass jemand etwas konfiguriert. Ohne Nummer läuft alles unverändert per E-Mail.
- 2Nachrichten aus Workflows
Der Workflow-Baustein „Nachricht senden“ verschickt eine SMS als Schritt eines Ablaufs — etwa nach einer Freigabe oder an einem definierten Punkt im Prozess.
- 3Manueller Versand
Einzelne Nachrichten verschicken Sie direkt aus der Plattform, etwa die kurzfristige Info an einen Gast. Wer senden darf, regeln Berechtigungen.
Jede versendete Nachricht steht mit Kanal, Empfänger, Inhalt und Zustellstatus im Nachrichtenprotokoll. Die Frage „Hast du dem Gast eigentlich Bescheid gesagt?“ beantwortet damit das System, nicht das Gedächtnis.
Und WhatsApp?
Hier ist Ehrlichkeit wichtiger als ein Haken auf der Feature-Liste: WhatsApp als zweiter Kanal ist in der Plattform bereits angelegt, der produktive Versand folgt aber noch — er ist in Vorbereitung, nicht fertig. Bis dahin gehen alle Nachrichten zuverlässig als SMS raus. Wer das Modul heute bucht, bekommt den SMS-Kanal in vollem Umfang; WhatsApp kommt als Erweiterung obendrauf, sobald es produktiv ist.
Für die Wirkung auf No-Shows genügt die SMS bereits: Sie erreicht Gäste dort, wo sie sofort gelesen wird. Planen Sie den Kanal für die Fälle ein, in denen ein Tag Vorlauf über einen leeren oder vollen Tisch entscheidet.
Ein Versand für mehrere Module
Der Wert wächst, weil derselbe Versand mehreren Modulen dient: Reservierungen erinnern automatisch, Workflows verschicken gezielt, und das Team schickt bei Bedarf von Hand — alles über denselben protokollierten Kanal. Kundenkommunikation wird so vom Privathandy-Provisorium zu einem nachvollziehbaren Teil des Betriebs.
Weniger leere Tische, schnellere Antworten, ein sauberes Protokoll — schon mit dem SMS-Kanal, den es heute gibt, und WhatsApp als angekündigter Erweiterung. Wie Erinnerungen, Workflow-Versand und das Protokoll im Detail zusammenspielen, zeigt die Modulseite.