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CRM richtig einsetzen: Kontakte als Single Source of Truth

„CRM“ weckt die Erwartung einer Verkaufsmaschine mit Pipeline und Deals. Für die meisten Betriebe ist das Problem banaler und teurer: Wo steht eigentlich die Wahrheit über einen Kontakt? Darum geht es hier.

„CRM“ weckt bei vielen die Erwartung einer Verkaufsmaschine mit Pipeline, Deals und Prognose. Für die meisten Betriebe ist das aber gar nicht das drängende Problem. Das drängende Problem ist banaler und teurer: Die Kundendaten liegen in jedem Werkzeug ein bisschen — in der Faktura, im Terminkalender, im Mail-Postfach — und nirgends vollständig. Bevor ein CRM Verkäufe steuert, muss es diese eine Frage lösen: Wo steht die Wahrheit über einen Kontakt? Genau darum geht es hier.

Eine Datenbank, viele Rollen

Der erste Schritt zur Single Source of Truth ist, dass ein Kontakt nur einmal existiert — als Person oder als Unternehmen, mit Adresse, USt-ID, Tags, Notizen und eigenen Zusatzfeldern. Der zweite Schritt ist, dass derselbe Kontakt mehrere Rollen tragen darf.

  • Ein Kontakt kann Kunde, Lieferant und Partner zugleich sein — Rollen statt getrennter Silos.
  • Personen werden ihrem Unternehmen zugeordnet, zentral gepflegt und überall verwendet.
  • Dieselbe Datenbasis wird für Verkauf, Einkauf und Verwaltung filterbar — ohne Doppelpflege.

Bewusst kein Vertriebstrichter: acourse versteht CRM als Kontakt- und Identitätsdatenbank, nicht als Deal-Pipeline. Der Wert entsteht nicht aus Verkaufsstufen, sondern daraus, dass jeder Kontakt genau einmal und vollständig existiert.

Die 360°-Ansicht: der ganze Kontakt auf einer Seite

Weil in acourse Faktura, Terminbuchung, Verträge und Aufgaben auf derselben Plattform laufen, muss die 360°-Ansicht nichts synchronisieren — sie zeigt einfach, was da ist.

  • Geschäftliches: Rechnungen, Angebote und Lieferscheine des Kontakts, dazu eine Auswertung der gekauften Produkte aus den Rechnungspositionen.
  • Termine, Reservierungen und geschlossene Verträge erscheinen automatisch am Kontakt — niemand muss sie zuordnen.
  • Arbeit am Kunden: Aufgaben, erfasste Zeiten und Dateien mit Kontaktbezug; bei Lieferanten zusätzlich Bestellungen und der letzte Wareneingang.

Was dabei auftaucht, richtet sich nach den gebuchten Modulen: Was nicht gebucht ist, erscheint nicht — was gebucht ist, verbindet sich von selbst. Eine Aktivitäts-Timeline hält zusätzlich fest, was rund um den Kontakt passiert ist, ohne dass jemand Protokoll führt.

Dubletten: eine Historie statt zwei halber

Dubletten entstehen nicht aus Schlamperei, sondern aus dem Normalbetrieb: Ein Kunde bucht online einen Termin, später legt eine Kollegin ihn für die Rechnung erneut an. Schon existiert er doppelt — und die Historie verteilt sich auf zwei Datensätze.

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    Erkennen

    acourse gruppiert Kontakte mit identischer E-Mail-Adresse und zeigt sie als Dubletten-Kandidaten, direkt in der Kontaktübersicht.

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    Prüfen und wählen

    Sie bestimmen, welcher Datensatz bestehen bleibt. Vor dem Zusammenführen ist sichtbar, was von beiden Seiten übernommen wird.

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    Zusammenführen

    Alle Verknüpfungen — Rechnungen, Termine, Verträge, Listen — wandern auf den verbleibenden Kontakt; Rollen, Tags und Notizen werden vereinigt statt überschrieben.

Bei Konflikten, die sich nicht eindeutig auflösen lassen, bricht acourse die Zusammenführung ab, statt zu raten — lieber eine Rückfrage als ein stiller Datenverlust.

Vom Kontakt zum Anschluss

Ist die Datenbasis sauber, zahlt sie überall ein: Ein Kontakt wird per Klick zum Rechnungskunden in der Faktura, landet über Kontaktlisten im nächsten Newsletter der Marketing-Suite oder lässt sich als vCard und CSV exportieren. Die Kontaktdatenbank ist damit nicht das Ende, sondern der Anfang — der gemeinsame Stamm, auf den alle Module zugreifen.

So wird aus verstreuten Adressbüchern eine einzige verlässliche Quelle. Wie 360°-Ansicht, Rollen und Dubletten-Zusammenführung im Detail funktionieren, zeigt die Modulseite.

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