Die Lohnabrechnung ist in den meisten Betrieben eine Insel. Ein eigenes Programm erzeugt die Abrechnung, danach beginnt die Handarbeit: Überweisungen ins Bankportal tippen, die Lohnbuchung als Datei exportieren, ins Rechnungswesen importieren — und bei jeder Abweichung in zwei Systemen suchen. Der Bruch liegt nicht in der Abrechnung selbst, sondern in allem, was danach kommt. Genau dort setzt das Lohn-Modul von acourse an.
Zur Einordnung: Das Lohn-Modul ist neu im Roll-out. Die Einrichtung erfolgt begleitet und wird auf den DATEV-Workflow Ihrer Kanzlei abgestimmt — dieser Beitrag beschreibt den Ansatz und die Einbettung, nicht einen fertig ausgereizten Funktionskatalog. Sprechen Sie uns an, bevor Sie den ersten Lohnlauf planen.
Die Idee: Lohn läuft mit, nicht daneben
Der Grundgedanke ist einfach: Lohn ist kein Fremdkörper, sondern ein weiterer Vorgang, der Zahlungen auslöst und Buchungen erzeugt — beides Dinge, die acourse ohnehin kann. Statt eines Insel-Tools läuft die Abrechnung deshalb auf derselben Plattform wie Buchhaltung und Banking und teilt sich mit ihnen den Datenstamm: Mandanten-, Mitarbeiter- und Bankdaten werden nicht doppelt gepflegt.
Zahlungen über dieselbe Banking-Automatik
Nach dem Lohnlauf entstehen mehrere Zahlungen mit je eigener Frist: das Netto an die Mitarbeitenden, die Lohnsteuer ans Finanzamt, die Beiträge an die Krankenkassen. In acourse werden diese Zahlungen aus dem abgeschlossenen Lohnlauf erzeugt und laufen durch denselben Freigabe-Workflow wie der übrige Zahlungsverkehr.
- 1Zahlungen entstehen automatisch
Aus dem abgeschlossenen Lohnlauf erzeugt acourse die Zahlungssätze — Netto-Auszahlungen, Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge, jeweils mit Empfänger, Betrag und Termin.
- 2Im Vier-Augen-Prinzip freigeben
Die Zahlungen durchlaufen denselben Freigabe-Workflow wie jede andere Zahlung: erstellt von einer Person, freigegeben von einer zweiten.
- 3Termingerecht ausführen
Freigegebene Zahlungen werden per SEPA über das angebundene Bankkonto ausgeführt — Abgabetermine werden eingehalten, ohne dass jemand Überweisungen abtippt.
Verbucht über dieselbe Kontierung nach DATEV
Der zweite klassische Bruch liegt bei der Buchung. Üblicherweise erzeugt das Lohn-Tool eine Datei, jemand importiert sie ins Rechnungswesen. In acourse entfällt dieser Import: Die Buchungssätze des Lohnlaufs laufen durch dieselbe Kontierungs-Pipeline wie jeder andere Beleg — mit denselben Stapeln, Freigaben und demselben Audit-Trail — und fließen mit dem regulären DATEV-Export in den Bestand. Kein separates Format, kein zweiter Übergabeweg.
Der Gewinn ist nicht ein weiteres Lohnprogramm, sondern der Wegfall der Schnittstellen dazwischen: Lohndaten, Zahlungen und Buchungen bleiben in einem System nachvollziehbar, statt über drei verteilt.
Für Kanzleien bedeutet das perspektivisch Mandantenbetreuung aus einer Hand — inklusive Lohn, ohne Systemwechsel. Weil das Modul noch im Roll-out ist, lohnt sich das frühe Gespräch. Wie der Lohnlauf, die Banking-Automatik und die DATEV-Übergabe zusammenspielen, zeigt die Modulseite.